Patchwork und Quilten sind traditionelle Stepptechniken
Muster und Motive wurden von einer Generation zur anderen weitergegeben und immer wieder neu variiert. Die beiden für sich gesehen bereits überaus
reizvollen Techniken werden gern kombiniert, um raffinierte, komplexe Muster zu schaffen, bei denen Applikationen zusätzlich eine Fülle weiterer
Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen. Ob Sie sich für einen der überlieferten Musterblöcke entscheiden oder selbst ein Muster entwerfen, allein die
Kombination der verschiedenen Stoffe läßt Ihr Werk schon zum Unikat werden. Beide Techniken lassen sich schnell erlernen, zudem erleichtert heute
die Nähmaschine die früher doch mühevolle Arbeit.
Material und Arbeitsmittel für Patchwork
Patchwork und Quiltarbeiten erfordern nur wenig Spezialzubehör. Wichtig sind die richtige Nadel und passendes Garn. Je nachdem, wie komplex Ihr
Muster ist, könnten Sie auch eine Schablone, einen Rollschneider (Vario-Cut), eine Schneidunterlage und einen Rahmen brauchen.
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Stoffe und Muster für Patchwork
Bei den meisten Patchworkarbeiten in traditionellem Stil werden bedruckte Stoffe verwendet. Experimentieren Sie auch hier mit unterschiedlichen
Farben, Strukturen und Mustern, und kreieren Sie eigene Entwürfe. Anfänger sollten reine Baumwollstoffe verwenden, da sie sich leicht
verarbeiten lassen, unempfindlich sind und die Falzlinien gut halten.
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Muster und Patchworkmotive
An der Anzahl der zusammengesetzten Flicken erkennen Sie sofort, wie schwierig ein Patchworkmotiv ist. Je komplexer das Muster ist, desto
mehr Zeit erfordert die Herstellung. Treffen mehrere Nähte an einem Punkt zusammen oder sind abgerundete Flicken einzusetzen, erfordert
die Arbeit mehr Geschick und Geduld.
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Die Grundtechniken für Patchwork
Für Ihre erste Patchworkarbeit wählen Sie am besten ein einfaches Muster aus. Sie finden im folgenden einige Vorschläge, gestaffelt nach
Schwierigkeitsgrad, mit einer Beschreibung des Musteraufbaus. Übertragen Sie die Vorlagen in der gewünschten Größe auf Millimeterpapier,
und fertigen Sie Markierungs - und Zuschneideschablonen an.
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Schablonen für Patchworkarbeiten
Schablonen sind wiederverwendbare Mustervorlagen zum Zuschneiden von Patchworkflicken. Sie erhalten sie in gut sortierten Handarbeitsgeschäften als
sogenannte Rahmen - und Markierungsschablonen. Mit Rahmenschablonen kann im gleichen Arbeitsgang auch die Nahtzugabe auf die linke Stoffseite
übertragen werden. Sie können die Schablonenformen aus mittelstarkem Karton oder Hartplastikfolie auch selbst herstellen.
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Patchworkteile richtig zusammennähen
Genauigkeit ist oberstes Gebot, wenn Sie mehrere kleine Flicken verbinden. Nähen Sie die einzelnen Teile rechts auf rechts und absolut schnitt und
kantengleich zusammen. Die Nahtzugaben betragen 6 mm und müssen, wenn Sie von Hand nähen, auf den Flicken markiert werden. Handnähte erfordern
mehr Zeit, haben jedoch eine schönere Wirkung. Die Stiche müssen alle gleich lang sein und in kurzen Abständen gearbeitet werden.
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Patchworkflicken ohne Schablone zuschneiden
Mit einem Rollschneider (Vario-Cut) lassen sich Patchworkflicken ohne Schablone schnell und genau zuschneiden. Die Anschaffung
lohnt sich z.B. bei längeren Umrandungen.
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Decke aus Quadraten
An diesem Stück kann die ganze Familie mitarbeiten! Die hübsche Patchwork-Decke wird aus lauter kraus rechts gestrickten Quadraten
zusammengesetzt. Sie können dafür viele Wollreste verbrauchen oder auch Ihre Maschenproben mitverarbeiten
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