Katze mit Wolle

Ärmel Stricken, Entwerfen und Anpassen der verschiedenen Ärmel

Ärmel Stricken, Entwerfen und Anpassen der verschiedenen Ärmel

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Es gibt verschiedene Ärmel Arten und Ärmelformen, Zunächst muß man jedoch mit einem einfachen, eingesetzten Ärmel Stricken üben

Eine Maßskizze zum Ärmel Stricken wird genau so angefertigt wie bei dem geraden Modell auf den Seiten Graphik und Anbringen von Maßlinien. Wenn die Maßlinien mit den richtigen Maßen auf der Maßskizze eingetragen sind, können die Angaben auf kariertem Papier in ein Zählmuster übertragen werden.

 

Ärmel Stricken, Entwerfen und Anpassen der verschiedenen Ärmel



Ärmel Stricken

Es gibt verschiedene Ärmelformen, beispielsweise Puffärmel und Raglanärmel. Zunächst muss man jedoch mit einem einfachen, klassisch eingesetzten Ärmel üben.

 

Maße

Die Maße, die für das Zeichnen eines Ärmels erforderlich sind, ermittelt man folgendermaßen und betragen für eine durchschnittliche Größe (siehe Fig. 1):

 

Gesamtlänge von der Schulter bis zum Handgelenk: 55 cm.

Obere Arm Weite: 28 cm.

Umfang Handgelenk: 18 cm.

 

Länge des Unterarms bis zum Handgelenk (Ärmelnaht): 41 cm. Das Maschenverhältnis ist wie bei dem geraden Modell auf den oben genannten Seiten: 6 M. und 9 R. ergeben 2,5 cm.

 

Ärmel Stricken, Entwerfen und Anpassen der verschiedenen Ärmel

 

Anbringen von Maßlinien

Zuerst wird die vertikale Mittellinie AB gezeichnet, wobei A oben und B unten ist (siehe Fig. 2). Die AB-Linie stellt 55 cm oder 198 Reihen dar.

 

Dies wird neben der Linie angegeben. Zeichnen Sie dann durch A und B horizontale Linien und bestimmen Sie Punkt C. Dafür wird die Länge abgezogen. Die Linie AC ist also ungefähr 14 cm oder 58 Reihen.

 


Bevor die endgültige Länge von A, B und C angegeben wird, nimmt man zuerst bei sich selbst Maß. Man zählt dazu noch die erforderliche Zugabe und die zusätzliche Maschenzahl für die Naht.

 

Größere Weite als Länge

Im allgemeinen benötigt man für einen Ärmel eine größere Weite als Länge. Die Ärmellänge muss immer über einen gebogenen Arm gemessen werden. Für einen durchschnittlichen Ärmel müssen ungefähr 1,5 bis 3 cm in der Länge vom Oberarm bis zum Handgelenk und 3 cm zum Handgelenkmaß zugegeben werden.

 

Die Weite des Oberarms wird mit Zugabe und den zusätzlichen Maschen für die Naht angegeben. Dies gilt auch für das Handgelenk. Bei demselben Maschenverhältnis wie bei dem geraden Modell auf den oben genannten Seiten ist dies: für den Oberarm:

 

28 cm + 2,5 cm + 2 M. oder: 99 + 9 + 2 = 110 M.

Für das Handgelenk: 18 cm + 3 cm + 2M. oder: 64 + 10 + 2 = 76 M.

 

Diese Maße und Zahlen können jetzt in der Maßskizze angegeben werden (siehe Fig. 3).

 

Arm Kugel:

Den Teil des Ärmels, den man in das Armloch einsetzt, heißt Arm Kugel. Die Rundung verläuft von der Seitenkante von Punkt C in einer gebogenen Linie nach Punkt A. Am Anfang der beiden ersten Reihen muss dieselbe Maschenzahl abgekettet werden wie bei dem Armloch im Vorder- und Rückenteil des oben genannten geraden Modells.

 

Die Rundung wird durch eine gleichmäßige Maschenabnahme gebildet. Die Oberkante der Arm Kugel, die an die Schulternaht anschließt, muss flach sein und wird durch die letzte abgekettete Reihe gebildet.

 

Die Abnahmen müssen ungefähr 2,5 cm unter der letzten Reihe enden. Übertragen Sie alle Angaben in die Maßskizze (siehe Fig. 4).

 

Die Ärmelform muss vom Handgelenk aus an beiden Seiten durch Zunahmen gleichmäßig breiter werden bis zum Beginn der Arm Kugel. Die Zunahmen lassen sich am besten so berechnen, dass die Gesamtzahl der erforderlichen Maschen mindestens 2,5 cm unter dem Anfang der Arm Kugel erreicht wird.

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