Katze mit Wolle

Rundstricken mit Nadelspiel

Rundstricken mit Nadelspiel

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Rundstricken mit Nadelspiel hat viele Vorteile, da keine lästigen Nähte entstehen, ein Nadelspiel besteht aus mindestens 4 Stricknadeln

Beim Rundstricken mit Nadelspiel wird in Runden von rechts nach links gestrickt. Das Rundstricken mit Nadelspiel hat viele Vorteile, da sich die Arbeit leicht anpassen läßt und keine lästigen Nähte entstehen. Zum Rundstricken verwendet man vier oder mehr Nadeln, die an beiden Seiten spitz sind. Die Stärke der Stricknadeln ohne Kopf entspricht der der Nadeln mit Kopf.

 

Rundstricken mit Nadelspiel



Das Anschlagen von Maschen

Das Anschlagen von Maschen erfolgt auf dieselbe Weise wie bei Strickarbeiten auf zwei Nadeln; hier wird lediglich die Maschenzahl auf drei oder mehr Nadeln verteilt. Die Maschen können sofort auf drei Nadeln angeschlagen werden, sie können aber auch auf einer Nadel angeschlagen und dann auf drei verteilt werden.

Der Strickanfang

Um die erste Runde, die alle Maschen zu einem Kreis zusammenfügt, stricken zu können, müssen die drei Nadeln angeschlagen werden, und die vierte Nadel wird in die erste angeschlagene Masche gesteckt. Fügen Sie die Maschen zusammen, indem Sie die letzte angeschlagene Masche eng neben die erste setzen und ziehen Sie dann den Faden so fest wie möglich an. Stricken Sie alle Maschen der 1. Nadel, bis diese alle auf der vierten Nadel sind. Die erste Nadel ist nun frei und kann zum Abstricken der zweiten Nadel benutzt werden.

Wenn die Maschen einmal zusammengefügt sind, ist es nicht schwierig, die Nadeln mit beiden Händen fest zu halten. Drehen Sie den Faden um die Finger der rechten Hand, um die Spannung zu kontrollieren. Halten Sie den Zeigefinger der rechten Hand auf die Spitze der Nadel. Die rechte Hand kann auf diese Weise leicht zur Nadelspitze gleiten und so den Faden um jede Masche schlagen.


Die angeschlagenen Maschen bevor sie zu einem Kreis zusammengelegt werden

Rundstricken mit Nadelspiel

 

 

 

 

 

 


Maschen

Rundstricken mit Nadelspiel unterscheidet sich in einem Punkt deutlich von der Geradestrickerei. Alle Maschen sind auf der rechten Seite zu sehen. Weil die Handarbeit nicht umgedreht wird, wird die rechte Seite immer glatt rechts aussehen, wenn alle Nadeln rechts gestrickt werden. Wenn eine Runde rechts und eine Runde links gestrickt wird, so erhält man krause Maschen.

Um ein Rippenmusterzu erhalten, müssen die rechten Maschen über den rechten und die linken Maschen über den linken Maschen gestrickt werden. Man muß hierbei noch beachten, daß man mit einer linken Masche aufhören muß, wenn man mit einer linken Masche eine Runde beginnt. Wenn man ein Rippen – oder ein anderes Muster strickt, muß man darauf achten, daß diese Mustermaschen insgesamt auf eine Nadel kommen und nicht auf zwei verteilt werden.

 


Beispielsweise darf ein Rippenmuster 2 rechts, 2 links, nicht mit einer linken Masche auf der einen Nadel enden und mit der zweiten linken Masche auf der folgenden Nadel beginnen.


Farbige Fäden zur Maschenmarkierung

Es kann geschehen, daß man nicht mehr genau weiß, wo eine Runde beginnt. Ziehen Sie deswegen einen andersfarbigen Faden durch die erste Masche der Runde und nehmen Sie diesen Faden in jeder Runde mit. So lassen sich die Runden leicht zählen und man sieht immer genau, wo der Anfang ist. Bei großen Strickarbeiten empfiehlt es sich, 2 Fäden durchzuziehen, die in verschiedenen Farben sind. Ein Faden ist dann für die erste Masche einer Runde, mit. dem zweiten wird die mittlere Masche markiert, so daß man hieran Vorder – und Rückenteil erkennen kann.


Zusammenfügen der letzten Masche mit der ersten angeschlagenen Masche.

Rundstricken mit Nadelspiel

 

 

 

 

 

 

 


Musterstricken

Stricken mit Mustermaschen wie Zopfmuster, aufgelegte Maschen oder in mehrfarbigen Mustern ist beim Rundstricken mit Nadelspiel leichter, denn das Muster ist gut sichtbar auf der rechten Seite und kann deshalb leicht verfolgt werden.