Katze mit Wolle

Verkreuzte Maschen Stricken

Verkreuzte Maschen Stricken

Alle Artikel von Handarbeitszirkel in Stricktechniken

Verkreuzte Maschen Stricken, mit verkreuzten Maschen erhält man ein eigenes Muster, bei dem die Maschen laufend eine andere Stelle einnehmen

Verkreuzte Maschen Stricken, Verkreuzte Maschen können eigentlich nicht als eigene Technik angesehen werden. Es ist eine besondere Kombination von zwei Techniken, in denen die Maschen verdreht und im Zopfmuster gestrickt werden. Mit verkreuzten Maschen erhält man ein eigenes Muster, bei dem die Maschen laufend eine andere Stelle einnehmen. Diese Technik wendet man beispielsweise an, wenn in glatt rechts Gestricktem Diagonallinien einander kreuzen müssen. Das Ergebnis ist dann ein Rautenmuster.

Mit dieser Technik kann man auch Zöpfe mit übereinanderliegenden, schräglaufenden (diagonalen) Linien zu einer Seite hin machen. Die Technik wird auch angewendet, wenn der Zopf die Richtung ändern muß. Verkreuzte Maschen werden auch häufig bei Aran-Strickerei verwendet.

 

Verkreuzte Maschen Stricken



Verkreuzte Maschen Stricken

 

Rautenmuster:

Die Speziellen Abkürzungen für dieses Muster sind:

 

F. 2 M. l. und F. 2 M. r.

 

Die Abkürzungen F. 2 M. l. wird folgendermaßen gestrickt:

 

Stechen Sie die rechte Nadel hinter die erste Masche auf der linken Nadel vorbei in die 2. Masche. Stricken Sie die 2. Masche rechts, aber lassen Sie sie nicht von der Nadel gleiten. Stricken Sie danach die 1. Masche rechts und lassen Sie beide Maschen gleichzeitig von der linken Nadel gleiten.

 

Die Abkürzung F. 2 M. r. wird folgendermaßen gestrickt:

 

Lassen Sie die erste Masche auf der linken Stricknadel. Stechen Sie die rechte Nadel von vorne an der 1. Masche vorbei in die 2. Masche. Stricken Sie die 2. Masche rechts aber lassen Sie die Masche nicht von der Nadel gleiten. Stricken Sie die erste Masche rechts und lassen Sie beide Maschen gleichzeitig von der Nadel gleiten. Schlagen Sie eine Maschenzahl an, die durch 16 teilbar ist (+ 2 Randmaschen).

 

1. und jede folg. ungerade R.: l.

 

2. R.: 1 r., * F. 2 M.l., 4 r., F. 2 M. r., ab * wdh., enden mit 1 r.

 

4. R.: 2 r., * F. 2 M. l., 2 r., F. 2 M. r., 2 r., ab * wdh.

 

6. R.: 3 r., * F. 2 M.l., F. 2 M. r., 4 r., ab * wdh., enden mit 3 r.

 

8. R.: 4 r., * F. 2 M. r.,6 r., ab * wdh., enden mit 4 r.

 

10. R.: 3 r., * F. 2 M. r., F. 2 M. 1., 4 r., ab * wdh., enden mit 3 r.

 

12. R.: 2 r., * F. 2 M. r., 2 r., F. 2 M. l., 2 r., ab * wdh.

 

14. R.: 1 r., * F. 2 M. r., 4 r., F. 2 M. l., ab * wdh., enden mit 1 r.

 

16. R.: 8 r., * F. 2 M.l., 6 r., ab * wdh., enden mit 2 r.

 

Diese 16 R. werden immer wdh.

 


Diagonalmuster

Durch das Verkreuzen abgehobener Maschen erhält eine Linie über einem Zopf mehr Reliefcharakter. Die abgehobene Masche ist länger und hebt sich deutlicher in der Strickarbeit ab. Die spezielle Abkürzung in diesem Muster lautet: F. 1 abh. M.

 

Diese wird folgendermaßen gestrickt:

 

Stechen Sie die Spitze der rechten Nadel hinter der 1. Masche der linken Nadel her von hinten in die 2. Masche. Stricken Sie diese Masche rechts. Diese Masche ist nun verdreht gestrickt. Heben Sie die 1. Masche mit der rechten Nadel links ab. Schlagen Sie eine Maschenzahl an, die durch 7 teilbar ist ( + 2 Randmaschen).

 

1. und jede folg. ungerade R.: 2 r., * 5 l., 2 r., ab * wdh.

 

2. R.: 2 l., * F. 1 abh. M., 3 r., 2 l., ab * wdh.

 

4. R.: 2 l., * 1 r., F. l abh. M., 2 r., 2 l., ab * wdh.

 

6. R.: 2 l., * 2 r., F. l abh. M., 1 r., 2 l., ab * wdh.

 

8. R.: 2 l., * 3 r., F. l abh. M., 2 l., ab * wdh.

 

Diese 8 R. werden immer wdh.

 

Versetzter Zopf

Manchmal ist es nicht möglich, Maschen auf der Nadel zu verdrehen, beispielsweise bei diesem versetzten Zopf. Die Verdrehung erfolgt hierbei nämlich über mehr als 1 oder 2 Maschen. Dieser versetzte Zopf wird deshalb auch mit Hilfe einer Zopfmusternadel gestrickt.

 

Schlagen Sie eine Maschenzahl an, die durch 8 teilbar ist (+ 2 Randmaschen).

 

1. R.: 2 r., * 2 l., 2 r., ab * wdh.

 

2. R.: 2 l., * 2 r., 2 l., ab * wdh.

 

3. und 4. R.: wie 1. und 2. R.

 

5. und 6. R.: wie 1. und 2. R.

 

7. R.: wie 1. R.

 

8. R.: 2 l., * nehmen Sie 4 folg. M. auf die Zopfmusternadel und halten Sie diese hinter die Arbeit, 2 r., bringen Sie die 2 l. M. von der Zopfmusternadel wieder auf die linke Nadel und str. Sie diese M. l., str. Sie danach die 2 anderen M. auf der Zopfmusternadel r., 2 l., ab * wdh.

 

9. – 15. R.: wie 1. – 7. R.

 

16. R.: 2 l., 2 r., * 2 l., nehmen Sie die 4 folg. M. auf die Zopfmusternadel und halten Sie diese vor die Arbeit, 2 r., bringen Sie die 2 l. M. von der Zopfmusternadel wieder auf die linke Nadel und str. Sie diese M. l., str. Sie dann die 2 anderen M. auf der Zopfmusternadel r., ab * wdh., enden mit 2 l., 2 r., 2 l.

Diese 16 R. werden immer wdh.

Schlagwörter: , ,